Willkommen auf unserer Homepage

 

Natur ohne Jagd e.V. ist ein eingetragener und als gemeinnützig anerkannter Tierschutzverein, der sich aktiv für den Schutz unserer Tiere gegen die Willkür der heutigen Jagd einsetzt. Betroffen sind nicht nur 5 Mio. Wildtiere, sondern auch 400.000 Haustiere jedes Jahr. Die Jagd schädigt unsere Umwelt, sie zerstört die Natur und hilft oder nützt niemandem. Am wenigsten dem Wald oder gar den Tieren.
 


Das Team von Natur ohne Jagd e.V. informiert und klärt auf:

  • Den uninformierten Bürger, der anfängt, sich mit dem Thema Jagd zu befassen.

 

  • Den fortgeschrittenen Menschen, der mit uns zusammen gegen eines der größten Verbrechen an unseren Mitgeschöpfen angehen will.

 

  • Den Betroffenen, der durch Jäger einen geliebten Freund und Haustier verloren hat.

  • Sowie auch denjenigen, der einfach nicht möchte, dass auf seinem privaten Grund und Boden gegen seinen Willen gejagt und getötet wird.
     

Natur ohne Jagd e.V. umfasst somit ein breites Spektrum. Mit einer großen Fülle an Informationen. Doch lassen Sie sich davon nicht abschrecken. Das Thema Jagd ist sehr komplex und genau das ist es, was die Jägerschaft ausnutzt. Sie hofft durch das undurchdringlich scheinende Geflecht der Jägerlogik auf Verständnis in der Bevölkerung. Lassen Sie uns gemeinsam dieses Geflecht entwirren und die Wahrheit der Jagd und die wirkliche Motivation von Jägern enthüllen. 

 

 


 

 

Die Parteien zur Trophäenjagd

 

Ende Juli stellte Dr. Christian Felix sechs Parteien folgende Frage: „Unterstützt Ihre Partei ein Einfuhrverbot für Jagdtrophäen geschützter Tierarten?“ Die Antworten liegen nun vor:

https://drive.google.com/drive/folders/0B1B9okJk1L3iN2h2aVB0TUF5T2c?usp=sharing

Als erste Partei äußerten sich die
GRÜNEN: „Wir wollen die Einfuhrgenehmigungen von Jagdtrophäen, die der EU Artenschutzverordnung unterliegen, stoppen.“ Dies entspricht der zentralen Forderung vieler Umwelt- und Artenschutzverbände, etwa der von Pro Wildlife, IFAW, NABU.

Die
CDU ist für eine stärkere Regulierung und bessere Kontrolle der Trophäenjagd, die sie nicht ablehnt. Sie beansprucht für sich, erreicht zu haben, dass die Jagd legal sein muss und effektiv überwacht wird.
Offenbar nicht richtig verstanden wurde die Frage von der CSU, denn sie antwortet zu einem anderen Themenkomplex.

Die FDP vertritt ganz unverblümt die Position der Jagdlobby, wie sie etwa der Deutsche Jagdverband proklamiert [1]. „Wir Freien Demokraten denken, dass eine nachhaltige Nutzung von Wildbeständen durch Jagtourismus [sic!] sogar das langfristige Überleben von Populationen und ganzen Arten sichern kann.“ Die FDP preist die Hobbyjagd mit dem euphemistischen Slogan „Schützen durch Nützen“ und meint, dieses „Prinzip“ lohne sich auch wirtschaftlich für die einheimische Bevölkerung.

Diese Meinung steht im klaren Widerspruch zu den Ergebnissen wissenschaftlicher Untersuchungen [2, 3, 4]. Demnach ist der Jagdtourismus für die Jagdländer wirtschaftlich unbedeutend, erhält die lokale Bevölkerung an den hohen Zahlungen für die Abschusslizenzen keinen Anteil, beeinflusst die Trophäenjagd den Genpool der Tierarten negativ und beschleunigt deren Ausrottung. „Ideologische Pauschalverbote“ lehnt die FDP ab, ethische Vorbehalte gegen das Töten aus Spaß hat sie offenbar nicht. Vielleicht ist diese Haltung wenig überraschend für eine Partei, deren Vorsitzender Christian Lindner gerade erst den Jagdschein gemacht hat.

Die SPD zeigt sich widersprüchlich. Einerseits hebt der Parteivorstand hervor, dass „Umweltministerin Hendricks bei der EU Kommission eine Initiative eingebracht [hat], die auch die Einfuhr von Jagdtrophäen von nicht bedrohten Wildarten untersagen wollte.“ Anderseits hat Staatssekretär Flasbarth (SPD) in Vertretung der Umweltministerin bei der Übergabe dieser Petition die großzügige Praxis deutscher Behörden bei der Erteilung von Genehmigungen für die Einfuhr von Jagdtrophäen gelobt und als gut begründet bezeichnet, wofür er prompt Anerkennung vom Deutschen Jagdverband erhalten hat [1].

Die
LINKE sieht „wie sich der hohe Jagddruck sowie die weit verbreitete Korruption und Missmanagement im Jagdbereich negativ auf gefährdete Arten auswirken“ und möchte ändern, dass Deutschland „eines der Haupteinfuhrländer für Jagdtrophäen CITES-geschützter Arten“ ist.

Zusammenfassend ergibt sich folgendes Bild: Zwei Parteien vertreten Positionen, die mit den Forderungen dieser Petition überwiegend im Einklang stehen. Zwei Volksparteien loben sich selbst, und eine Partei, die wieder in den Bundestag gewählt werden möchte, bekennt sich freimütig zum Jagdtourismus.

Noch ist Zeit bis zur Bundestagswahl am 24. September.


Position der Parteien zum Tierschutz im Allgemeinen:

 

 

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Hinweis in eigener Sache:

Durch falsche Behauptungen diverser Internetseiten sehen wir uns veranlasst, an dieser Stelle folgenden Hinweis in eigener Sache zu veröffentlichen:

Alle Mitglieder von "Natur ohne Jagd e.V." wirken innerhalb des Vereins wirtschaftlich, politisch als auch religiös unabhängig. "Natur ohne Jagd e.V." steht in keinerlei Verbindung zu irgendwelchen religiösen Gruppierungen. Unser Verein arbeitet sabotage- u. gewaltfrei. Wir sind ein eingetragener und als gemeinnützig anerkannter Verein, der überregional und rein informativ tätig ist. Unsere Informations- u. Aufklärungsarbeit erfolgt ohne jegliche Mitgliedschaften, Kontakte oder anderweitige Verbindungen zu diversen Glaubensgemeinschaften, Kirchen oder anderen Organisationen sowie ohne deren Unterstützung oder Weisung. Parteien fühlen wir uns nur dann verbunden, wenn sie sich rückhaltlos und ohne Kompromisse für Tierrechte und Tierschutz einsetzen.